Stadtentwässerung Glückstadt
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Stadtentwässerung Glückstadt
Sperforkenweg 6-8
25348 Glückstadt
Tel.: 04124-6085-0
Fax: 04124-6085-29
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 12.12.2006 

Beschluss der Verbandsversammlung vom 11.12.2006 

Es wurde die 5. Änderungssatzung zur Entgeltsatzung des Zweckverbandes Stadtentwässerung Glückstadt erlassen, mit folgenden neuen Gebührensätzen ab 1.1.2007                                                                                                                             

Die Grundgebühr beträgt je Berechnungseinheit

·          bei der zentralen Schmutzwasserbeseitigung 125,00 €/Jahr (vorher 103,00 €/Jahr)

Die Grundgebühr beträgt bei der Verwendung von Wasserzählern mit einem Nenndurchfluss

·          bei der zentralen Schmutzwasserbeseitigungunter

QN 6,0                         125,00 €/Jahr   (vorher    103,00 €/Jahr)                                                                                     > QN 6,0                      600,00 €/Jahr   (vorher    496,80 €/Jahr)                                                                                   > QN 10,0                 1.000,00 €/Jahr   (vorher    828,00 €/Jahr)
> QN 40,0                 4.000,00 €/Jahr   (vorher 3.312,00 €/Jahr)
 

Die Benutzungsgebühr beträgt

·          bei der Beseitigung des häuslichen Schmutzwassers

2,94 € je m³ Schmutzwasser. (vorher 3,74 €/m³)

·          bei der Niederschlagswasserbeseitigung

0,42 € je m² überbauter oder befestigter Grundstücksfläche. (vorher 0,32 €/m²)

 Schmutzwassergebühr

Im Jahresabschluss 2005 konnte ein Betrag von 223.984,50 € der Gebührenausgleichsrückstellung für die Schmutzwasserbeseitigung zugeführt werden. Das Kommunalabgabengesetz schreibt vor, dass dieser Betrag dem Gebührenzahler in den folgenden drei Jahren nach Feststellung wieder gutgeschrieben werden muss. Ab 1.1.2007 sinkt deshalb die Benutzungsgebühr für Schmutzwasser.  Im Jahre 2004 wurde eine Grundgebühr eingeführt, um die fixen Kosten durch verbrauchsunabhängige Einnahmen decken zu können.

In erster Linie werden über die Grundgebühr die Kapitalkosten (Darlehenszinsen und Abschreibungen) finanziert. Nun sind die Kapitalkosten durch den Neubau des Klärwerkes und die laufende Sanierung des Kanalnetzes seit 2004 um 25 % gestiegen. Gleichzeitig sinkt der Wasserverbrauch, an dem sich die Benutzungsgebühr orientiert, kontinuierlich. Es ist deshalb erforderlich die Einnahmenstruktur stärker der Ausgabenstruktur anzupassen. Das heißt, die fixen Einnahmen durch die Grundgebühr werden entsprechend den fixen Ausgaben (Kapitalkosten) erhöht.

Durch die Erhöhung der Grundgebühr von 103,00 € pro Berechnungseinheit (BE) auf 125 €/BE haben Geringverbraucher bis zu 27 m³ im Jahr keinen Vorteil von der Senkung der Benutzungsgebühr. Andererseits bewirkt die Grundgebührenerhöhung den sozialen Effekt, die Benutzungsgebühr von 3,74 €/m³ nicht nur auf 3,23 €/m³ senken zu können, sondern auf 2,94 €/m³, was besonders Familien und sozialen Einrichtungen zugute kommt.  Aus heutiger Sicht hat die Benutzungsgebühr für Schmutzwasser in den Jahren 2008 und 2009 eine leicht steigende Tendenz. Ab 2010 ist mit einem stärkeren Anstieg zu rechnen, weil dann die Gebührenausgleichsrückstellung aufgebraucht ist.

NiederschlagswassergebührErhöhung trotz Erstattung des Sielverbandsbeitrages 

Die Niederschlagswassergebühr wird von 0,32 €/m² auf 0,42 €/m² erhöht. Trotz der Erstattung des pauschalen Sielverbandsbeitrages  sind die Kosten gestiegen und müssen über eine Gebührenerhöhung gedeckt werden. Im Vergleich der Gebührenkalkulation 2007 zu 2005 ist erkennbar, dass die Aufwendungen für Beiträge gesunken, jedoch die anderen Positionen gestiegen sind.  Dies liegt zum einen an der Kostenerhöhung bei den Energiekosten, den Instandhaltungskosten und den Kapitalkosten (Erneuerung Regenwasserkanal und Neubau Schöpfwerk Butendiek). Zum anderen hat sich aber auch das Verhältnis der Kosten der pivaten Entwässerung zur Straßenentwässerung geändert.  

In den Regenwasserkanal entwässern sowohl die privaten Hausanschlüsse als auch die Straßeneinläufe. Die Gesamtkosten der Niederschlagsentwässerung teilen sich deshalb über einen Flächenschlüssel auf. Für die private Entwässerung werden alle bebauten und befestigten Flächen zusammengezählt. Die Flächen entnehmen wir den Erhebungsbögen. Auch die Straßenentwässerung wird nach einem Flächenschlüssel belastet. Hierzu werden alle öffentlichen Verkehrsflächen ermittelt. Für die Kalkulation 2005 wurden die Straßenflächen nach den Flurstücksgrößen ermittelt. Jetzt hat die Stadt Glückstadt als Träger der Straßenentwässerung die Flächen genau aufgemessen, unabhängig von den Flurstücksgrößen. Somit fallen z.B. Straßenbegleitgrün oder Flächen, die von den anliegenden Grundstücken als Garten genutzt werden, aus der Berechnung heraus. Das Flächenverhältnis hat sich von 54 % private Flächen zu 46 % öffentliche Flächen auf 63 % private Flächen zu 37 % öffentlichen Flächen verschoben. So entsteht für den privaten Anschlussnehmer ein höherer Anteil an den Gesamtkosten.  

30.11.2006 

Das Jahr neigt sich dem Ende, unsere Bautätigkeit auch: 

Die Sanierung des Pumpwerkes in der Königsberger Straße ist abgeschlossen. Das abgezäunte Grundstück sieht auf dem ersten Blick etwas seltsam aus. Die schräg anmutende Anordnung des Zaunes mit der neu zur Apotheke ausgerichteten Einfahrt berücksichtigt die Lage der geplanten Fußgängerbrücke zum Tegelgrund. Das neue ansehnliche Gebäude schützt die Elektrik vor Feuchtigkeit, bietet ausreichend Platz für eine übersichtliche und umfassende Regeltechnik und erleichtert die Wartung. Die Pumpen sind erneuert und fördern jetzt nach erfolgtem Umschluss vor dem Pumpwerk Am Neuendeich gegenüber der Einfahrt Flensburger Straße direkt zur Kläranlage. Vor dem Umbau förderte das Pumpwerk Königsberger Straße in das Pumpwerk Am Neuendeich, welches wiederum das Abwasser zur Kläranlage weiterbeförderte. Dieses kostenintensive „doppelte“ Pumpen wurde jetzt optimiert.  

Die Sanierung des Schöpfwerkes in Butendiek ist ebenfalls kurz vor der Fertigstellung. Auch hier wurde langfristig für die Zukunft gebaut. Die leistungsstarken Pumpen sind praktisch neu im alten Gehäuse. Um sie und die Steuerung zu schützen, wurde das marode Gebäude erneuert. Eine neue automatisierte Rechenanlage ist genau auf den zweckmäßigen kontrollierten Betrieb für das spezielle Einzugsgebiet abgestimmt. Nach Abschluss der Arbeiten an den Außenanlagen ist das Schöpfwerk langfristig betriebssicher, optimiert in der Funktionsweise und wartungs- und instandhaltungsfreundlich.  

Zurzeit laufen die Sanierungsarbeiten am Pumpwerk in der Nordmarkstraße auf Hochtouren. Der Beton wird abgestrahlt und mit einer neuen Beschichtung versehen. Die Elektrik wird erneuert. Die neuen Pumpen sind schon angeliefert worden und warten auf den Einbau. Hier konnten kleinere Pumpen gewählt werden, weil das Schmutzwasser der Firma Berendsen nicht mehr in dieses Pumpwerk gelangt. Abschließend wird auch in dieses Pumpwerk eine Lüftungsanlage eingebaut, um dem „Feind“ der Korrosion zu trotzen.  

Bei der Kanalerneuerung im Bereich Am Festungsgraben, Seidelstraße und Marquard-Rantzau Straße ist ein erster Teilerfolg zu vermelden. Die Hauptkanäle und die Hausanschlüsse in der Seidelstraße sind fertig. Derzeit werden die Kanäle in der Marquard-Rantzau-Straße erneuert. Jetzt hängt alles von der Wetterlage ab. Der gesamte Bereich bleibt über den Jahreswechsel dass, was es seit 4 Monaten ist, eine Baustelle. Aber gleich Anfang des neuen Jahres wird mit dem Straßenbau begonnen, und die Seidelstraße erstrahlt als erstes im neuen Glanz des Straßenbelages, also allerbeste Aussichten für  das nächste Jahr. 

28.09.2006 

Was macht die Stadtentwässerung in Butendiek? 

Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen. Erst erscheint das Saug- und Spülfahrzeug und reinigt Straßengullys. Dann kommt unser Mitarbeiter, unschwer zu erkennen an dem blauen Caddy, macht Fotos und hantiert mit einer Kanalkamera. Des Rätsels Lösung ist eine Bestandsaufnahme des Zustandes der Gullys und der Anschlussleitungen bis zum Regenwasserkanal in der Straße. Dazu wird nach der Reinigung der Anschlussleitung durch das Spülfahrzeug der Gully selbst in Augenschein genommen, das Vorhandensein von Schmutzfangeimern überprüft und die Anschlussleitung mit einer Kamera untersucht. Schäden werden dokumentiert.  

Grundsätzlich ist nicht die Stadtentwässerung für die Straßenentwässerung zuständig, sondern die Stadt Glückstadt, also die Mitarbeiter im Rathaus. Aber der Zusammenhang der Gullys der Stadt mit dem Regenwasserkanal der Stadtentwässerung ist offensichtlich. Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Straßeneinläufe in einem guten Zustand sind, denn kaputte Leitungen und fehlende Schmutzfangeimer führen dazu, dass Sand und Blätter im Regenwasserkanal landen und dort den Abfluss behindern.   

Als Fachleute für Abwasserreinigung und Kanalisation liegt es nahe, dass wir unser Knowhow zur Verfügung stellen und die Bestandsdokumentation erstellen. Dieses Projekt läuft seit dem 18. September im Bereich Butendiek und Kimming voraussichtlich noch bis November.  

Mittelfristig profitieren wir und Sie von dieser Aktion, denn nicht ablaufende Straßengullys sind sicher auch für Sie ein Ärgernis. In diesem Sinne betrachten Sie unsere evtl. im Weg stehenden Fahrzeuge bitte mit Wohlwollen. Vielen Dank.

21.08.2006  

Der 28. August 2006 ist der Tag des Baubeginns 

Mit der Kanalerneuerung im Bereich Am Festungsgraben, Seidelstraße und Marquardt-Rantzau Straße wird am 28.08.2006 begonnen. Die Arbeiten werden von der Arbeitsgemeinschaft Hachmann/Michel Bau durchgeführt. Eine Anliegerinformation findet am 24.08.2006 statt.  

Die Sanierung des Pumpwerkes in der Königsberger Straße beginnt ebenfalls am 28.08.2006. Genau neben dem neuen Sozialzentrum entsteht das neue Pumpwerk. Vor dem jetzigen Schacht, der nur durch eine Abdeckung zu erkennen ist, wird ein neuer Schacht gebaut in dem neue nass aufgestellte Pumpen installiert werden. Die elektrischen Anlagen dieser Pumpen werden in einem neuen Gebäude untergebracht, das auf dem alten Schacht gebaut wird. Der alte Schacht wird abschließend verfüllt. Ein „Galgen“ über dem neuen Schacht, um die Pumpen für Wartungszwecke heben zu können und ein separater Schacht für ein Mengenmessgerät vervollständigen die Neubaumaßnahme. 

Der Startschuss für die Verbesserung der Lüftungsanlage im Pumpwerk Am Neuendeich 100 schräg gegenüber der Einmündung Flensburger Straße fällt natürlich auch am 28.08.2006. Wie sollte es anders sein. Hier bringt die jetzige Lüftungsanlage nicht die gewünschten Ergebnisse. Deshalb wird die vorhandene Anlage umgebaut und optimiert.  

Letztendlich hat der 28.08 auch für die Sanierung des Schöpfwerkes Butendiek eine Bedeutung. Der Rohbau des neuen Schöpfwerkes ist fertig. Jetzt wird die Technik auf den neuesten Stand gebracht, dafür muss das Deichsiel gesperrt werden, am 28.08.2006 (wenn denn das Wetter mitspielt).Das Schöpfwerk am Parkplatz an der Stöpe Op de Wurt wird grundlegend saniert. Das Schöpfwerk fördert das gesammelte Regenwasser aus Butendiek in die Elbe. Das Gebäude wurde abgerissen und erneuert. Die Pumpen bleiben erhalten, die Verschleißteile werden ausgetauscht. Die Elektrik der Pumpensteuerung wird erneuert. Die Rechenanlage, um die Feststoffe aus dem Regenwasserzufluss zu entfernen, wird automatisiert. Eine Zufahrt zur Anlage und zum Rechen wird hergestellt.  

Ende August/Anfang September sollte auch das Konzept für die Pumpwerke Tegelgrund und An der Chaussee stehen. Das Pumpwerk (PW) Tegelgrund hinter der Star-Tankstelle fördert das Schmutzwasser aus dem Tegelgrund in das PW An der Chaussee vor der neuen „Skerswetathalle“. Dieses PW fördert das Schmutzwasser zur Kläranlage. Das Zusammenspiel der Pumpwerke ist nicht optimal, was zu Schäden an den Pumpen im PW An der Chaussee geführt hat. In diesem Jahr wird ein Konzept erarbeitet, um die Steuerungen der Pumpwerke optimal aufeinander abzustimmen.   

18.07.2006

 

 Ideenwerkstatt Gestaltung SBR Behälter

In erster Linie soll eine Kläranlage natürlich Abwasser reinigen. Aber wir haben es uns auch zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für die Dinge zu wecken, die geschehen, nachdem die Toilettenspülung betätigt wurde. Dazu gehört eine Präsentation in der Öffentlichkeit, ein offenes Haus sozusagen. Und in dieser Außendarstellung stören uns die nackten Betonbecken auf unserem Gelände am Sperforkenweg. Jetzt stellt sich die Frage, wie kann man mit vertretbarem Aufwand unsere Außendarstellung, sprich die Ansicht der Becken verbessern. Unsere Bitte um Hilfe geht an die Kulturpartner der Stadt aber auch an die Malerbetriebe und an Sie.

 

29.06.2006

 

Projekt: Sanierung PW Nordmarkstraße und Umschluss DRL zur KA Nord

 Es ist vollbracht. Die neuen Leitungen im Bereich der Rhinbrücke Stadtstraße/Nordmarkstraße sind verlegt und in Betrieb gegangen. Das Schmutzwasser aus den Stadtteilen südlich des Rhins wird jetzt zur Kläranlage Nord gefördert und die Produktionsabwässer der Fa. Berendsen werden direkt in die Kläranlage Süd geleitet. Nach Abschluss der Restarbeiten werden voraussichtlich in der 28. Woche die Kanalbauarbeiten abgeschlossen sein. Wir bedanken uns für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. 

Bis zum Jahresende wird jetzt das Pumpwerk am Kindergarten in der Nordmarkstraße baulich saniert und mit neuer Pumpentechnik einschl. Steuerungstechnik ausgestattet.

 

07.06.2006 

Beschlüsse der Verbandsversammlung am 1.6.2006 

Jahresabschluss 2005

Das Jahr 2005 schließt in der Schmutzwasserentsorgung mit einem Überschuss von 223 TEUR ab. Dieses Geld wird der Gebührenausgleichsrückstellung zugeführt und muss dem Gebührenzahler innerhalb von drei Jahren wieder gutgeschrieben werden. Eine Überdeckung war für 2005 geplant, weil der Verlust aus dem Jahre 2003 hieraus abgedeckt werden sollte. Zum Zeitpunkt der Planung 2005 war noch nicht bekannt, dass das Jahresergebnis 2004 bereits ausreichte, um den Verlust 2003 zu decken. In Anbetracht der kommenden teuren Kanalsanierungsmaßnahmen trägt das positive Ergebnis 2005 dazu bei, die Schmutzwassergebühr bis auf weiteres konstant zu halten.  Die Niederschlagswasserbeseitigung schließt mit einer Unterdeckung von 89 TEUR ab. Diese ist überwiegend darauf zurückzuführen, dass 75 TEUR für eine strittige Unternehmerrechnung zurückgestellt werden musste. Sollte der Streit zugunsten der Stadtentwässerung ausgehen, revidiert sich der Verlust.  Es bleibt eine Unterdeckung, die noch über die vorhandene Gebührenausgleichsrückstellung abgedeckt werden kann. Mittelfristig ist in Anbetracht des Sanierungsbedarfes der Regenwasserkanäle mit einer Gebührenerhöhung zu rechnen.  

Änderung der Abwassersatzung zum 1.7.2006

Ab dem 1.7.2006 wird das Schmutzwasser der südlichen Stadtteile Glückstadts nicht mehr in der Kläranlage Süd gereinigt sondern in der Kläranlage Nord. Damit gibt es eine eindeutige Trennung zwischen häuslichem Schmutzwasser, das in der Kläranlage Nord gereinigt wird und industriellem Abwasser, das in Kläranlage Süd gereinigt wird. Diese Unterscheidung wird in der Abwassersatzung dargestellt.  

Änderung der Entgeltsatzung zum 1.7.2006

Auch in der Entgeltsatzung wird zwischen einer öffentlichen Einrichtung für häusliches Schmutzwasser und einer öffentlichen Einrichtung für industrielles Schmutzwasser unterschieden. Für getrennte Einrichtungen müssen auch getrennte Gebührensätze festgelegt werden. Der Gebührensatz für die Schmutzwasserbeseitigung in der Kläranlage Nord bleibt wie bisher bei 3,74 EUR/m³ zzgl. Grundgebühr bestehen. Der Gebührensatz für die Beseitigung von industriellem Abwasser wird auf 1,83 EUR/m³ festgesetzt.  Neu kalkuliert wurde der Beitragssatz für den Kanalanschlussbeitrag. Der Kanalanschlussbeitrag ist ein Baukostenzuschuss der bei erstmaligem Anschluss an die Abwasseranlage also in der Regel bei Neubauten gezahlt werden muss. Der Beitrag betrug bisher 8,-- EUR pro m² Geschossfläche für die Schmutz- und Regenwasserentsorgung. Ab dem 1.7.2006 beträgt der Beitragssatz 5,39 EUR/m² Geschossfläche für die Schmutzwasserentsorgung und für die Regenwasserbeseitigung 3,48 EUR/m² Grundfläche.  Geändert wurden weiterhin die Bestimmungen zum Abzug von Gartenwasser bei der Berechnung der Schmutzwassergebühr. Bisher wurde hier ein Wasserzähler der Stadtwerke Glückstadt GmbH gefordert. Zukünftig werden geeichte Wasserzähler aus dem Handel akzeptiert. Zu beachten sind natürlich die Vorschriften für die Installationen an der Trinkwasseranlage. 

Doppelveranlagung durch Sielverbandsbeitrag

Berichtet wurde in der Verbandsversammlung über die Doppelveranlagung im Jahre 2005 durch den Sielverbandsbeitrag und der Niederschlagswassergebühr. Der von der Stadtentwässerung für 2005 gezahlte pauschale Sielverbandsbeitrag wurde zwischenzeitlich erstattet. Die Ersparnis wird in der Kalkulation der Niederschlagswassergebühr 2007 berücksichtigt.

 

 

 
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